Bei der Suche nach einer Mitteldistanz bin ich im letzten Jahr auf den City Triathlon Wien gestoßen. Für preiswerte 70 EUR (2014 sind es 80 EUR) Startgebühr konnte man einen Städtetrip mit dem sportlichen Hobby kombinieren. Das ganze Spektakel fand auf der Donauinsel in Wien statt. Geschwommen wurde in der neuen Donau, geradelt und gelaufen auf den gut asphaltierten Wegen der Insel.
Das Abholen der Startunterlagen war bei wolkenlosem Himmel und 22°C schnell gemacht, genauso wie das Einrichten der gut organisierten Wechselzone. Die neue Donau war mit ca. 17°C nicht badewannenwarm aber mit Neo konnte man ganz ordentlich durchkommen ohne eine Kältetod sterben zu müssen. Ein Großteil der 350 Starter konnte sich über eine neue Schwimmbestzeit über die 1,9km freuen (so auch ich). Mit 23:27 muss ich wohl über die Strecke geflogen sein.
Realistisch betrachtet war die Schwimmstrecke zu kurz und erfahrene Wienstarter sprachen von der Abmessung der Kurzdistanz mit 1,5km, die halt nur einen Monat später stattfindet. Wurscht, nach dem Ausstieg ging es nach dem Wechsel zügig auf die erste von vier 22,5km langen Radrunden. Die erste Radrunde durfte man noch alleine fahren. Mit Beginn der zweiten Radrunde war es eher eine Art Teamrennen, wobei die Teamzusammensetzung,-größe willkürlich war.
Zwei freundliche Schiedsrichter versuchten zwar Ihr Glück, doch tatsächlich durchgegriffen hat keiner von beiden. Die ein oder andere Zeitstrafe hätte hier Wunder gewirkt. Entziehen konnte man sich diesem Windschatten-Spektakel nicht und so sah man viele kleinere Gruppen auf der Strecke. Bis jetzt hab ich an keinem Triathlon (ab Mitteldistanz) teilgenommen bei dem es nicht ordentlich geregnet hat. Warum sollte es in Wien anders sein. Runde zwei, drei und vier waren begleitet von kräftigen Regenschauern, die allerdings ob des warmen Wetters gut auszuhalten waren.
Nach 2:26:18 durfte ich mein Rad bei Sonnenschein abstellen und in die Laufschuhe wechseln. Von Regen war nichts mehr zu spüren und die Sonne brannte recht ordentlich. Die abschließenden fünf Runden a 4km waren recht kurzweilig zu laufen und die Verpflegung ausreichend. Es zeigte sich recht schnell das auch in der Gruppe radeln anstrengend sein kann und so manch einer sich evtl. überschätzt hatte. Einen Mitstreiter nach dem anderen durfte ich überholen und kam am Ende nach 20km ( tatsächlich ein paar Meter länger) bzw. 1:26:57 als 38ster männlicher Teilnehmer von 253 männlichen Finishern mit einer Gesamtzeit von 4:20:19 ins Ziel. Die Verpflegung im Ziel war kein Luxusbuffet aber eindeutig ausreichend. Insgesamt kann ich den Wien Triathlon nur empfehlen. Preis-Leistung stimmen und eine Mitteldistanz ohne IM oder Challenge in einer Weltstadt findet man nicht überall.
(Foto/Quelle: Kristina Hesemann; Heinz Köhler)
Das Abholen der Startunterlagen war bei wolkenlosem Himmel und 22°C schnell gemacht, genauso wie das Einrichten der gut organisierten Wechselzone. Die neue Donau war mit ca. 17°C nicht badewannenwarm aber mit Neo konnte man ganz ordentlich durchkommen ohne eine Kältetod sterben zu müssen. Ein Großteil der 350 Starter konnte sich über eine neue Schwimmbestzeit über die 1,9km freuen (so auch ich). Mit 23:27 muss ich wohl über die Strecke geflogen sein.
Realistisch betrachtet war die Schwimmstrecke zu kurz und erfahrene Wienstarter sprachen von der Abmessung der Kurzdistanz mit 1,5km, die halt nur einen Monat später stattfindet. Wurscht, nach dem Ausstieg ging es nach dem Wechsel zügig auf die erste von vier 22,5km langen Radrunden. Die erste Radrunde durfte man noch alleine fahren. Mit Beginn der zweiten Radrunde war es eher eine Art Teamrennen, wobei die Teamzusammensetzung,-größe willkürlich war.
Zwei freundliche Schiedsrichter versuchten zwar Ihr Glück, doch tatsächlich durchgegriffen hat keiner von beiden. Die ein oder andere Zeitstrafe hätte hier Wunder gewirkt. Entziehen konnte man sich diesem Windschatten-Spektakel nicht und so sah man viele kleinere Gruppen auf der Strecke. Bis jetzt hab ich an keinem Triathlon (ab Mitteldistanz) teilgenommen bei dem es nicht ordentlich geregnet hat. Warum sollte es in Wien anders sein. Runde zwei, drei und vier waren begleitet von kräftigen Regenschauern, die allerdings ob des warmen Wetters gut auszuhalten waren.
Nach 2:26:18 durfte ich mein Rad bei Sonnenschein abstellen und in die Laufschuhe wechseln. Von Regen war nichts mehr zu spüren und die Sonne brannte recht ordentlich. Die abschließenden fünf Runden a 4km waren recht kurzweilig zu laufen und die Verpflegung ausreichend. Es zeigte sich recht schnell das auch in der Gruppe radeln anstrengend sein kann und so manch einer sich evtl. überschätzt hatte. Einen Mitstreiter nach dem anderen durfte ich überholen und kam am Ende nach 20km ( tatsächlich ein paar Meter länger) bzw. 1:26:57 als 38ster männlicher Teilnehmer von 253 männlichen Finishern mit einer Gesamtzeit von 4:20:19 ins Ziel. Die Verpflegung im Ziel war kein Luxusbuffet aber eindeutig ausreichend. Insgesamt kann ich den Wien Triathlon nur empfehlen. Preis-Leistung stimmen und eine Mitteldistanz ohne IM oder Challenge in einer Weltstadt findet man nicht überall.
(Foto/Quelle: Kristina Hesemann; Heinz Köhler)