23.09.2022
Triathlon

Lange nicht an Hawaii geglaubt

Am 15. August 2021 hat Rebecca Sack in Frankfurt die Qualifikation für die legendäre Ironman-WM auf Hawaii geholt. Jetzt sitzt sie im Flieger in Richtung Pazifik.

Rebecca Sack wurde am 15. August 2021 Europäische Ironman-Vizemeisterin in der W35. An einen Start auf Hawaii hatte sie lange Zeit nicht geglaubt. Zuviele Ungewissheit in Zeiten von Corona habe ein sicheres Planen nahezu unmöglich gemacht. Mehrere Verschiebungen von einst Oktober 2021 auf Februar 2022 und letztlich den 06. Oktober 2022 seien ein ständiges Auf und Ab gewesen. Vor allem emotional habe sie das viel Kraft gekostet: „Wir brauchen als Sportler doch ein Ziel, was auch terminiert ist, um darauf hinzuarbeiten“, sagt sie. Trainingstechnisch habe dieses Hin und Her einige Herausforderungen bereitgehalten. Offseason ja oder nein oder doch ja... und wann? Schließlich sei klar gewesen, dass man nicht über ein Jahr lang auf dem Niveau von August 2021 bleiben könne.

Trotzdem hat sie im November 2021 die Unterkunft gebucht, die Flüge im Januar. „Das erste Mal wieder richtig mit Triathlon bzw. dem Triathlontraining in Berührung gekommen bin ich dann Anfang Februar auf Lanzarote, wo auch jährlich ein Trainingslager der Eintracht stattfindet“, blickt sie zurück. „Dort den einen oder anderen Vereinskollegen/innen zu treffen und bei einem Kaffee und Stück Kuchen zu quatschen ist doch auch das, was den Sport ausmacht. Das miteinander trainieren und lachen, oder auch mal gemeinsam quälen.“

Niemals würde ich mich morgens um kurz vor 6 Uhr aus dem Bett quälen, um alleine schwimmen zu gehen.

Rebecca Sack

Viele Trainingseinheiten legte die Bad Vilbelerin alleine zurück, was einfach der Zeit und dem Job geschuldet ist. Umso mehr genieße sie die Frühschwimmer-Einheiten bei Eintracht Frankfurt Triathlon. „Niemals würde ich mich morgens um kurz vor 6 Uhr aus dem Bett quälen, um alleine schwimmen zu gehen. Aber es sind meistens die gleichen netten Gesichter und die Trainer James und Michael sind immer gut gelaunt und stellen sich bei Wind und Wetter an den Beckenrand, um uns zu trainieren!“

Rebecca ist sehr sehr gespannt, was sie alles erwartet, freut sich auf die Atmosphäre in Kona und will das Rennen in allen Zügen genießen. Mahalo!

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