11.03.2009

Lanzarote und Ffmer HM

Wie tlw. schon mündlich berichtet, war ich Mitte Februar 2 Wochen in der Triathlonschule von Daniel auf Lanzarote. Wegen einer Kooperation mit unserem Verein gibt es dort etwas günstigere Konditionen für Eintracht-Mitglieder.

Mit mir (in der 1. Woche) waren noch James und Lars dort. Mit James habe ich mir das Apartment geteilt.

Mir hat das Trainingslager gut gefallen. Ich würde gerne noch mal hinfliegen.

Insgesamt habe ich mich dort ca. 60 Std. sportlich bewegt. Etwa 2 Drittel der Zeit war ich mit dem Rad unterwegs (1000km und 12000 Höhenmeter). Die restl. Stunden habe ich im Hallenbad, auf der Laufstrecke und beim Stabi- oder Stretchingtraining (mit Stefan) verbracht. Natürlich hätte ich auch noch mehr Sport machen können. Gelegenheit, Zeit und gute Bedingungen gab es ausreichend. Ich hatte mir allerdings vorgenommen, gerade die 1. Woche locker anzugehen und mir keinen Stress zu machen. Das hat auch deshalb gut geklappt, weil Daniel und sein Team m. E. die richtige Mischung zwischen Spaß und Belastung fanden.

Das Wetter war optimal, wobei allerdings an 2 Tagen der Wind ziemlich heftig blies.

Die Radgruppen waren klein. Oft 5/6 Fahrer, max. 8 Personen. Der Trainingsplan war gut aufgebaut. Außer den üblichen Inhalten gab es u.a. auch Neoschwimmen im Meer, ein Bergzeitfahren, ein Koppelwettkampf und das „Abfahren“ der IM-Strecke von Lanzarote mit 2300 Höhenmetern.

Die Apartments sind geräumig mit eigener Küche und getrennten Schlafmöglichkeiten für 2 Personen.

Damit ihr Euch einen kleinen Eindruck verschaffen könnt, habe ich ein vier Fotos angehängt.

Wer mehr wissen will, soll sich mal die Internetseite Triathlonschule.de angucken oder mich ansprechen.

 

Wenn ich gerade dabei bin, noch ein kurzer Bericht zum Ffmer HM am 1.3..

Ich konnte vorher meine Leistungsfähigkeit nicht so recht einschätzen, da ich zwar durch das Trainingslager Kondition auftanken konnte, aber im Januar und Februar insgesamt nur knapp 120km gelaufen bin.

Ich bin mit einem 4:30er Schnitt losgelaufen, in der Hoffnung damit das richtige Tempo gewählt zu haben. Das war auch o.k.. Allerdings meldete sich im letzten Drittel immer stärker meine weniger trainierte läuferspezifische Beinmuskulatur und forderte ein schnelles Ende. Ich versuchte, die Forderung zu ignorieren,  konzentrierte mich stark auf die schon weit vorher sichtbaren Km-Schilder und „rettete“ mich mit 1:35:25 ins Ziel. Damit schaffte ich es gerade noch unter die ersten Fünfhundert und wurde 5. in der AK 60.

Da ich ja nur einem Triathlonverein angehöre und deshalb auch kein richtiger  Läufer bin, kann ich mit dem Ergebnis ganz gut leben.

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